Hausarztpraxis Fellmann


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Welt-HPV-Tag

Der Welt-HPV-Tag findet jährlich am 4. März statt und zielt darauf ab, das Bewusstsein für das Krebsrisiko durch Humane Papillomaviren zu stärken und auf die empfohlene Impfung als Präventionsmaßnahme aufmerksam zu machen. Laut RKI erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 6.250 Frauen und circa 2.900 Männer an Karzinomen, die durch HPV-Infektionen bedingt sind.

Schutz vor den gefährlichsten Viren-Typen

Humane Papillomaviren gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erregern. Fast alle Menschen stecken sich im Laufe des Lebens mit HPV an, oft bereits beim ersten Sexualkontakt. Die Viren können Krebs am Gebärmutterhals, aber auch an After oder Penis und in Mund oder Rachen auslösen. Die prophylaktische Impfung schützt wirksam vor den gefährlichsten HPV-Typen und kann dadurch das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen senken.

STIKO empfiehlt die Impfung für Mädchen und Jungen ab 9 Jahren

Den besten Schutz bietet die HPV-Impfung, wenn vorher noch kein Kontakt zu HP-Viren stattgefunden hat. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die zweifache Impfung für Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren. So wurde es auch in die Schutzimpfungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses übernommen.

Die HPV-Impfquoten sind in Deutschland jedoch nach wie vor zu niedrig. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind lediglich 54,6 Prozent der Mädchen und nur 34 Prozent der Jungen im Alter von 15 Jahren vollständig geimpft.

Versäumte Impfungen sollten so früh wie möglich nachgeholt werden. Die Kosten dafür werden bis zum 18. Geburtstag von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 

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